TriStar kämpfte engagiert für zwei Heimsiege
PWL - Wasserball: WBA TriStar - SC Schaffhausen 8 : 7
TriStar boten sich schon im ersten Abschnitt zwei Ueberzahlsituationen, die aber nicht zu Toren führten. Schon bald war nicht zu übersehen, dass sich hier eine hartumkämpfte Begegnung entwickelte. Die Gäste gingen nach zwei Minuten in Führung, TriStar glich aus und dieses Szenario wiederholte sich bis zum 6:6 in der 19. Minute. Dann in der 20. Minute bahnte sich die Wende an. Die Bodensee-Equipe, ging durch das Penalty-Tor von Gabor Matajsz zum ersten Mal in Führung. Ab dem dritten Viertel funktionierte die einheimische Abwehr endlich perfekt und man hatte jetzt die gefährlichen Schaffhauser-Schützen unter Kontrolle. Im letzten Abschnitt gelang nochmals Matajsz der Ausbau der Führung auf 8:6. Es kam doch noch etwas Hektik auf, da Schaffhausen zu guten Möglichkeiten kam. Die Abwehrfraktion von TriStar hat aber sauber interveniert und auch der Torwart hervorragende Arbeit geleistet. Gute Noten erhielt die TriStar-Verteidigung auch, weil sie das Rezept fand um den gefährlichen Ausländer der Schaffhauser beinahe zu neutralisieren.
Der Gewinn dieser zwei Punkte erhält noch eine andere Dimension wenn man in Betracht zieht, dass bei TriStar mit Saurer und Spiegel zwei Teamstützen krankheitsbedingt fehlten. Auch Kramer trat grippegeschwächt an, hat aber eine tolle Leistung gezeigt und erzielte drei Treffer! Matajsz hat sich von seiner Augenverletzung gut erholt und war mit fünf Treffern der Topscorer! Der Held dieser Partie und bester Spieler im Wasser war aber zweifellos der TriStar-Torhüter Kristijan Gjulaj. Ihm glückten, vor allem nach der grossen Pause, mehrere spektakuläre Paraden.
WBA TriStar: Gjulaj, Aytac, Fässler (C), Bertschinger, Oehy, Matajsz (5), Hug, Egger,Kramer (3), Bösch, Demirci
Romanshorn, 12. Juni 2011
WBA TriStar Walter Stünzi (wst)


